Wer uns von Instagram kennt, weiß, wie wichtig Familie für Michi und mich ist. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und verbringen bewusst Zeit miteinander. Aus genau diesem Wunsch entstand eine Reise, die heute zu meinen wertvollsten Erinnerungen gehört.
Eigentlich sollte Michi bei dieser Drei-Generationen-Reise dabei sein. Doch sie musste leider arbeiten. Anfang des Jahres ist in Steuerkanzleien die Hölle los, und genau in diese intensive Zeit fiel unsere Reise. So wurden aus der ursprünglichen Idee am Ende drei Männer: mein Vater, mein Sohn Vincent und ich. Drei Generationen, gemeinsam unterwegs nach Dubai.
Ein Traum, der beinahe nicht wahr geworden wäre
Mein Vater hatte Dubai lange im Fernsehen, auf YouTube und in Reportagen verfolgt. Die Gebäude, der rasante Wandel und all die Attraktionen faszinierten ihn. Einmal selbst dort zu stehen, war ein großer Traum.
Wir wollten ihm diesen Traum bereits ein Jahr früher erfüllen. Auch damals konnte Michi wegen der Arbeit zum Jahresanfang leider nicht mitkommen. Dann wurde mein Vater schwer krank und war drei oder vier Wochen zu Hause. Für ihn fiel die Reise aus – Vincent und ich flogen damals allein nach Dubai. Mein Vater war sehr traurig, und sein großer Wunsch blieb unerfüllt.
Ein Jahr später versuchten wir es wieder. Dieses Mal saßen mein Vater, Vincent und ich tatsächlich zu dritt im Flugzeug.
Manche Pläne darf man verschieben. Aber man sollte nie so tun, als stünde uns für ihre Erfüllung unbegrenzt Zeit zur Verfügung.


Business Class war schön – aber nicht das Entscheidende
Mein Vater flog zum ersten Mal in seinem Leben Business Class. Natürlich wollten wir ihm zeigen, wie bequem Fliegen sein kann und wie entspannt man nach mehreren Stunden ankommt. Er genoss diesen Auftakt sichtbar.
Aber wenn ich heute zurückblicke, war das nur der Rahmen. Entscheidend war nicht der breite Sitz. Entscheidend war, dass mein Vater neben seinem Enkel saß und wir drei wussten: Jetzt beginnt unsere gemeinsame Reise.
Dubai ließ uns kaum schlafen
Wir standen praktisch nicht still. Wir schliefen wenig und wollten möglichst viel sehen. Unsere erste Station war das Waldorf Astoria Dubai Palm Jumeirah auf der Palme. Direkt am Meer konnten wir zunächst etwas ankommen und entspannen. Danach wechselten wir zum Hilton Dubai Jumeirah am JBR-Strand. Zum Abschluss wohnten wir im Conrad Dubai an der Sheikh Zayed Road und waren von dort wieder mitten im Stadtleben. Mein Vater erlebte Dubai so jeden Tag aus einer neuen Perspektive.
Externe Links zum Waldorf Astoria Dubai Palm Jumeirah und zum Hilton Dubai Jumeirah – erst ein Klick öffnet die jeweilige externe Seite.
Auf 456 Metern wurde Dubai ganz klein
Natürlich gehörte der Burj Khalifa dazu. Mein Vater fuhr mit uns hinauf zu „At the Top“ auf den Ebenen 124 und 125. Ich hatte rund 400 Meter in Erinnerung; offiziell liegt diese Aussichtsplattform sogar auf 456 Metern.
Auf einem Bild sieht man meinen Vater von hinten, das Handy in der Hand und die Stadt unter ihm. Dieses Foto berührt mich besonders. Es zeigt keinen Menschen, der einfach eine Sehenswürdigkeit abhakt. Es zeigt jemanden, der etwas vor sich sieht, das er lange nur aus dem Fernsehen kannte.


Externer Link zu den [offiziellen Informationen über „At the Top“](https://www.burjkhalifa.ae/experiences/observation-decks/) – erst ein Klick öffnet die externe Seite.
Dann kam die Wüste
Die Wüstensafari war noch einmal eine völlig andere Welt. Mit Jeeps ging es über die Dünen. Wir standen gemeinsam im Sand, ritten auf Kamelen und erlebten ein Camp, in dem am Abend bei Sonnenuntergang ein großes Buffet aufgebaut wurde.
Für meinen Vater prasselten in wenigen Tagen unglaublich viele Eindrücke aufeinander: moderne Hotels, Strand, Wolkenkratzer, Wüste und diese Weite. Und auf jedem Bild sieht man, wie sehr er all das aufgenommen hat.
Was mein Sohn von dieser Reise mitgenommen hat
Ich erzähle diese Geschichte aus meiner Sicht. Aber ich glaube, auch für Vincent war diese Reise besonders. Er war mit seinem Opa und seinem Vater unterwegs, ohne Alltag, ohne Termine und mit sehr viel gemeinsamer Zeit.
Solche Beziehungen entstehen nicht nur bei großen Gesprächen. Sie entstehen im Flugzeug, beim Frühstück, beim Warten auf einen Aufzug, beim Lachen im Jeep und in all den kleinen Situationen, die auf keinem Foto landen.
Der wahre Luxus dieser Reise Nicht Business Class, Hotels oder Aussichtsplattformen waren das Kostbarste. Es war die Zeit, die drei Generationen miteinander verbringen konnten – aufmerksam, neugierig und sehr, sehr glücklich.
Ein Jahr später folgte Doha
Im darauffolgenden Jahr hatte Vincent keine Zeit. Deshalb flog ich noch einmal allein mit meinem Vater nach Doha. Auch diese Reise wurde zu einer wertvollen gemeinsamen Erinnerung. Darüber werden wir noch gesondert erzählen.
Beide Reisen fanden vor der heutigen Eskalation im Nahen Osten statt. Die Sicherheitslage hat sich inzwischen verändert. Das Auswärtige Amt rät mit Stand vom 28. Juli 2026 von nicht notwendigen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate ab und bezeichnet die Lage in der Region als volatil. Dieser aktuelle Hinweis gehört zur Gegenwart; unsere Bilder erzählen von einer früheren, unbeschwerten Reise.
Aktuelle, veränderliche Information: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Vor jeder Reise neu prüfen.
Verschiebt das Leben nicht auf später
Wenn ich aus dieser Geschichte etwas mitgeben möchte, dann dies: Macht die Erlebnisse, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt. Verbringt Zeit mit euren Kindern, Eltern, Großeltern und den Menschen, die euch wichtig sind. Wartet nicht auf den vermeintlich perfekten Zeitpunkt.
Niemand weiß, was morgen ist. Krankheit kann Pläne verändern. Kinder haben irgendwann ihre eigenen Termine. Die Welt kann plötzlich eine andere sein. Genau deshalb bin ich dankbar, dass wir die Reise nach der ersten Absage nicht aufgegeben haben.
Mein Vater hat Dubai nie vergessen. Und ich werde nie vergessen, wie er Dubai erlebt hat.
Welche Reise würdet ihr nicht länger verschieben?
Gibt es einen Traum, den ihr euren Eltern oder Großeltern gerne erfüllen möchtet? Oder eine Reise mit mehreren Generationen, an die ihr bis heute denkt? Schreibt uns eure Geschichte in die Kommentare.
Von Silvio Hoppe
Transparenzhinweis: Der Text wurde mit Unterstützung von MichiAI und Codex redaktionell ausgearbeitet. Die persönlichen Erinnerungen, Bewertungen und eigenen Bilder stammen von Silvio Hoppe. Aktuelle Fakten wurden anhand der verlinkten offiziellen Quellen ergänzt.










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