Monaco war für mich nicht vollkommen neu. Etwa zehn oder fünfzehn Jahre zuvor war ich schon einmal dort gewesen – damals noch mit dem Rad. Aber dieses Mal war alles anders: Michi und ich reisten zum ersten Mal gemeinsam nach Monaco.
Wir flogen nach Nizza und nahmen von dort ein Taxi. Offiziell liegt Monaco nur rund 22 Kilometer vom Flughafen entfernt und die Fahrt kann bei normalem Verkehr ungefähr 30 Minuten dauern. Wir brauchten fast eine Stunde. Rund um Monaco staute es sich – und damit lernten wir gleich auf der Anreise eine zweite Seite dieses kleinen Fürstentums kennen.
Externe Information: Visit Monaco zur Taxiverbindung mit dem Flughafen Nizza. Erst ein Klick öffnet die externe Seite.
Einchecken in einer anderen Welt
Unser Hotel war das Hôtel Hermitage Monte-Carlo. Es gehört wie das berühmte Hôtel de Paris zur Monte-Carlo Société des Bains de Mer und wirkt etwas ruhiger, aber keineswegs weniger prachtvoll. Hohe Räume, Kronleuchter, ein Wintergarten unter einer Glaskuppel und diese besondere Belle-Époque-Atmosphäre: Schon das Ankommen war ein Erlebnis.
Besonders angenehm fanden wir den direkten, wettergeschützten Zugang zu den Thermes Marins Monte-Carlo. Dort konnten wir denselben Wellnessbereich mit beheiztem Meerwasserpool nutzen, zu dem auch Gäste des Hôtel de Paris direkten Zugang haben. Man geht unter der Straße hindurch und steht plötzlich in dieser großen Therme – bequemer kann eine Pause kaum beginnen.
Externe Informationen: Hôtel Hermitage Monte-Carlo und Thermes Marins Monte-Carlo. Erst ein Klick öffnet die jeweilige externe Seite.
Der Platz, auf dem Monaco sich zeigt
Natürlich gingen wir am ersten Tag sofort zur Place du Casino. Dort stehen das Casino de Monte-Carlo, das Hôtel de Paris und das Café de Paris so dicht beieinander, dass man zunächst gar nicht weiß, wohin man schauen soll.
Wir setzten uns ins Café de Paris und ließen die Szenerie auf uns wirken. Der Cappuccino war wunderbar. Noch spannender war allerdings das Beobachten: Menschen flanierten in auffälligen Kleidern über den Platz, vor den Hotels hielten außergewöhnliche Autos, und überall standen junge Leute mit ihren Handys bereit.
Sie filmten die Fahrzeuge, warteten auf den nächsten Ferrari oder Lamborghini und beobachteten offenbar ebenso gern die Menschen. Ein Porsche sorgte nach unserem Eindruck kaum noch für Aufsehen. Für Autoliebhaber muss dieser Platz ein Freilichtmuseum mit ständig wechselnden Exponaten sein.
Monaco schaut man nicht nur an. Monaco sitzt man eine Weile gegenüber – mit einem Cappuccino in der Hand.
Externe Informationen: Place du Casino und Café de Paris Monte-Carlo. Erst ein Klick öffnet die jeweilige externe Seite.


Michis erster Weg führte natürlich zur Mode
Wo wir unterwegs sind, gehört Mode für Michi ganz selbstverständlich zur Entdeckungsreise. In Monaco dauerte es deshalb nicht lange bis zum ersten Geschäft. Im Metropole Shopping Monte-Carlo gibt es eine Boutique von Elisabetta Franchi – einer ihrer absoluten Lieblingsdesignerinnen.
Michi probierte verschiedene Kleider an. Genau solche Momente machen Reisen für uns persönlich: Ich sehe nicht nur eine Boutique, sondern wie Michi neue Schnitte entdeckt, kombiniert und sich ehrlich freut. Monaco passt dazu. Viele Menschen zeigen sich dort bewusst gut gekleidet, ohne dass jeder Look gleich aussehen muss.
Externer Link: Elisabetta-Franchi-Store in Monaco. Erst ein Klick öffnet die externe Seite.
Klein auf der Karte, anstrengend für die Beine
Monaco ist winzig – offiziell nur gut zwei Quadratkilometer groß. Vieles lässt sich zu Fuß erreichen. Dabei unterschätzt man schnell die Höhenunterschiede: Es geht bergauf, bergab, über Treppen und durch Ebenen, die auf der Karte direkt nebeneinander liegen, in Wirklichkeit aber deutlich übereinander.
Das Fürstentum erleichtert die Wege mit öffentlichen Aufzügen, Rolltreppen und Laufbändern. Trotzdem sammelt man an einem Tag erstaunlich viele Schritte. Wir liefen zum Hafen, schauten auf die Yachten, aßen zu Mittag und zogen anschließend weiter durch die Straßen.
Externe Information: Offizieller Fußwegeplan „Monaco Malin“. Erst ein Klick öffnet die externe Seite.
Der Luxus überzeugte uns – das Essen an diesem Tag nicht
Beim Essen müssen wir ehrlich bleiben: Was wir an diesem ersten Tag außerhalb des Hotels fanden, begeisterte uns nicht. Ein Filetsteak war zäh. Eine Crêpe Suzette war für unseren Geschmack völlig durchgeweicht. Auch andere Gerichte wirkten gemessen am Preis nicht so, wie wir es erwartet hatten.
Das ist ausdrücklich kein Urteil über die gesamte Gastronomie Monacos. Dafür haben wir weder genug Restaurants besucht noch alles ausprobiert. Es war unsere Erfahrung mit den Lokalen und Gerichten, die wir an diesem Tag gewählt hatten. Bei uns zu Hause essen wir häufig besser – und nach unserem Gefühl mit dem überzeugenderen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Frühstück im Hôtel Hermitage war dagegen großartig. Auch der Cappuccino im Café de Paris blieb uns positiv in Erinnerung. Monaco konnte also sehr wohl Genuss – nur unsere spontanen Essensentscheidungen waren an diesem Tag keine Treffer.
Unser ehrliches Tagesfazit Monaco beeindruckte uns mit Architektur, Hotel, Mode, Hafen und Atmosphäre. Beim Essen würden wir beim nächsten Besuch gezielter auswählen und vorab reservieren.


Und dann war Michi einfach platt
Am Abend saßen wir wieder im Hotelzimmer. Genauer gesagt: Ich saß – Michi lag völlig erledigt auf dem Bett. Monaco ist klein, aber unser erster Tag war groß gewesen. Anreise, Hotel, Therme, Casino-Platz, Café de Paris, Shopping, Hafen, Essen, viele Wege und noch mehr Eindrücke.
Wir hatten das Monaco-Gefühl aufgesogen. Nicht alles war perfekt, und genau deshalb blieb der Tag so lebendig in Erinnerung. Der Luxus war beeindruckend. Die Mode machte Michi Freude. Die Autos faszinierten selbst mich, obwohl ich kaum sagen konnte, welches Modell da gerade vorbeifuhr. Und am Ende waren wir einfach glücklich und müde.


Was wäre euer erster Weg in Monaco?
Zum Casino-Platz, in eine Boutique, an den Hafen oder direkt in die Therme? Und habt ihr einen Restaurant-Tipp, der euch in Monaco wirklich überzeugt hat? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare.
Von Michaela und Silvio Hoppe
Transparenzhinweis: Der Text wurde mit Unterstützung von KI redaktionell ausgearbeitet. Persönliche Erinnerungen, Meinungen und eigene Bilder stammen von Michaela und Silvio Hoppe. Sachangaben wurden anhand der verlinkten offiziellen Quellen ergänzt. Mehr über unsere Arbeit mit KI.














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