Manche Orte betritt man – und weiß sofort: Diesen Anblick wird man nicht so schnell vergessen.
Als wir im Rahmen der offiziellen „Inside Burj Al Arab“-Tour die Royal Suite besichtigen durften, war dieser Moment schon beim ersten Schritt da. Überall Gold, kräftige Farben, schwere Stoffe, kunstvolle Muster und Räume, die kaum ein Ende zu nehmen schienen.
Hinter jeder Tür wartete der nächste Wow-Moment
Schon die große Marmortreppe mit ihren goldenen Geländern zog unsere Blicke auf sich. Sie wirkte nicht wie eine gewöhnliche Treppe, sondern wie die Kulisse eines Films. Ein Ort, an dem man automatisch stehen bleibt, nach oben schaut und versucht, all die Einzelheiten zu erfassen.
Doch dafür blieb kaum Zeit, denn hinter jeder Tür wartete bereits der nächste Raum – und mit ihm der nächste Wow-Moment.
Goldene Spiegel, schwere Vorhänge, leuchtende Teppiche, Kronleuchter und Möbel, die selbst kleine Kunstwerke zu sein schienen. Rot, Pink, Gelb und Gold begegneten uns überall. Nichts wirkte zurückhaltend. Nichts wollte unauffällig sein.
Die Royal Suite flüstert nicht. Sie erzählt ihre Geschichte mit großer Stimme.
Zu viel – oder genau richtig?
Natürlich können wir verstehen, dass diese Gestaltung polarisiert.
Unter unserem Instagram-Reel fanden manche die Suite „sehr prunkvoll“, bewunderten die tollen Farben und das viele Gold oder beschrieben sie als „Luxus pur, wie im Märchen aus 1001 Nacht“. Andere erinnerten sich an eigene schöne Erlebnisse im Burj Al Arab – von einer Woche in einer kleineren Suite bis zu einem Tee im Hotel um das Jahr 2000.
Es gab aber auch ganz andere Reaktionen.
„Protz“, „viel zu viel“, „würde mich erschlagen“ oder „überhaupt nicht schön eingerichtet“ – auch diese Meinungen gehören zu der Diskussion. Ein Kommentar meinte sogar, das Hotel müsse renoviert werden.
Und wisst ihr was? Das ist vollkommen in Ordnung.
Geschmack ist verschieden. Was für den einen faszinierend ist, kann für den anderen überladen wirken. Luxus muss nicht jedem gefallen – und vielleicht wäre er sogar weniger spannend, wenn alle Menschen ihn gleich empfinden würden.
Wir haben uns ausgesprochen wohlgefühlt
Uns hat die Royal Suite nicht erschlagen.
Ganz im Gegenteil: Wir haben uns dort ausgesprochen wohlgefühlt. Für uns wirkten die Räume trotz ihrer Größe und all der Pracht nicht kalt oder steril. Die kräftigen Farben, die schweren Stoffe, das warme Licht und die vielen Details gaben ihnen eine besondere Atmosphäre.
Natürlich war alles glamourös und vollkommen außergewöhnlich. Aber gleichzeitig empfanden wir die Suite als warm und einladend.
Auch das viele Gold störte uns nicht. Es gehörte für uns genau zu diesem Erlebnis. An einem solchen Ort hätten wir keinen vorsichtigen Minimalismus erwartet. Die Royal Suite darf auffallen. Sie darf mutig sein. Sie darf vollkommen übertrieben erscheinen.
Gerade dieses „Mehr“ machte für uns ihren Reiz aus.
Ein Ort, an dem die Augen keine Pause bekommen
Man wusste wirklich kaum, wohin man zuerst schauen sollte.
Auf die kunstvollen Teppiche? Die goldenen Möbel? Die üppigen Vorhänge? Den riesigen Kronleuchter? Die verspielten Details an den Wänden? Oder hinaus durch die großen Fenster auf das Meer und Dubai?
Selbst ein Schreibtisch war hier nicht einfach nur ein Schreibtisch. Ein Spiegel war kein gewöhnlicher Spiegel. Ein Sessel stand nicht einfach irgendwo im Raum – er gehörte zu einer sorgfältig inszenierten Kulisse aus Farben, Formen und Materialien.
Überall gab es etwas Neues zu entdecken.
Für einen Moment vergisst man den Alltag. Man geht durch diese Räume und fühlt sich tatsächlich wie in einem Märchen oder in einer Filmkulisse, die nur darauf wartet, ihre nächste Geschichte zu erzählen.
Genau deshalb bleibt dieser Ort in Erinnerung
Vielleicht ist die Royal Suite nicht schön im klassischen, zurückhaltenden Sinn. Vielleicht will sie das auch gar nicht sein.
Sie ist außergewöhnlich. Glamourös. Mutig. Einzigartig.
Und sie traut sich, völlig anders zu sein.
Wir können deshalb beide Seiten verstehen: Menschen, denen das alles zu viel ist – und Menschen wie uns, die staunend vor der goldenen Treppe stehen und sich wünschen, noch viel mehr Zeit für jedes einzelne Detail zu haben.
Für uns war die Besichtigung ein tolles Erlebnis. Nicht, weil wir behaupten möchten, dass jeder Mensch diesen Stil lieben muss. Sondern weil wir selbst von dieser vollkommen eigenen Welt beeindruckt und fasziniert waren.
Man darf auch einmal etwas lieben, das völlig übertrieben ist
Nicht alles muss minimalistisch, dezent oder vernünftig sein.
Manchmal darf ein Ort einfach verschwenderisch, fantasievoll und ein wenig verrückt erscheinen. Manchmal macht genau dieses „Mehr“ den Reiz aus. Und manchmal tut es gut, für einen Moment in eine Welt einzutauchen, die mit dem eigenen Alltag kaum etwas gemeinsam hat.
Die Royal Suite hat uns genau dieses Gefühl gegeben.
Wir haben dort nicht übernachtet. Aber schon die Besichtigung reichte aus, um zu verstehen, warum das Burj Al Arab für so viele Menschen bis heute etwas Besonderes ist.
Ob man die Royal Suite nun wunderschön oder furchtbar findet – gleichgültig lässt sie einen wahrscheinlich nicht.
Muss Luxus überhaupt jedem gefallen?
Vielleicht ist deshalb gar nicht entscheidend, ob diese Suite schön oder hässlich ist.
Die spannendere Frage lautet: Muss Luxus überhaupt jedem gefallen? Oder darf es Orte geben, die gerade deshalb faszinieren, weil sie sich trauen, vollkommen anders zu sein?
Für uns fühlte es sich tatsächlich ein wenig an wie ein Märchen aus 1001 Nacht.
Wie geht es euch beim Anblick dieser Räume: faszinierend, viel zu viel – oder genau richtig?
Seht euch unser Video an und schreibt uns eure Meinung direkt unter unserem Instagram-Reel:
https://www.instagram.com/reel/DRH-jUbDIoI/?igsh=czNtcDN0dWMzc3Q3
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Transparenzhinweis: Dieser persönliche Erfahrungsbericht basiert auf unseren eigenen Eindrücken, Aussagen und bereitgestellten Bildern. Der Text wurde mit Unterstützung von KI redaktionell ausgearbeitet.
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