Es gibt Orte, die besucht man nicht zum ersten Mal, wenn man dort ankommt. Man kennt sie längst – aus Bildern, aus Geschichten und aus einem Gefühl, das viele Jahre zuvor entstanden ist.

Für uns ist das Schlosshotel Velden so ein Ort. Das gelbe Schloss am Wörthersee, Roy Black, dieser besondere Lebensstil: Als die Serie „Ein Schloss am Wörthersee“ 1990 über die Bildschirme lief, wirkte diese Welt wie ein Versprechen. Elegant, leicht, luxuriös und unendlich weit weg.

1989 geflüchtet – und plötzlich lag eine neue Welt vor mir

Ich, Silvio, war 1989 aus der DDR geflüchtet. Als die Serie ein Jahr später startete, lebte ich also nicht mehr hinter der Mauer. Aber die Erinnerungen an die Zeit davor waren noch ganz nah: Ein Hotel wie dieses, Reisen an den Wörthersee und die Freiheit, solche Orte einfach selbst besuchen zu können, waren für mich lange kaum vorstellbar gewesen.

Gerade deshalb traf mich diese Fernsehwelt damals so stark. Sie erschien kurz nach meiner Flucht wie ein Bild für all das, was plötzlich möglich geworden war. Man sah die Serie und träumte sich für eine Stunde in dieses Schloss, zu diesem See und zu den Menschen, die dort scheinbar mühelos ein besonderes Leben führten.

Vielleicht berühren uns manche Reisen deshalb so stark: Sie führen nicht nur an einen neuen Ort. Sie verbinden den Menschen, der man heute ist, mit dem Menschen, der früher nur davon träumen konnte.

Als wir auf der Rückreise von Venedig in Velden ankamen, war das für uns mehr als ein Zwischenstopp. Wir wollten endlich selbst durch die Türen dieses Hauses gehen, das so lange Teil unserer Erinnerung gewesen war.

Das Schloss ist mehr als eine Kulisse

Das Schloss Velden stand schon lange vor der Fernsehserie am Westufer des Wörthersees. Die Anlage geht auf das späte 16. Jahrhundert zurück; seit den 1950er-Jahren wurde sie immer wieder als Drehort genutzt. Ihre bekannteste Rolle bekam sie schließlich als Schlosshotel in der Serie mit Roy Black.

Wer diese Geschichte kennt, entdeckt im Hotel kleine Erinnerungen – etwa den Regiestuhl mit seinem Namen. Aber das heutige Haus lebt nicht nur von Nostalgie. Historische Grandezza trifft hier auf einen modernen Hoteltrakt, großzügige Anlagen und den Blick auf See und Berge.

Michaela neben einem Regiestuhl mit dem Namen Roy Black
Eine kleine Verbeugung vor Roy Black.
Michaela in der historischen Lobby des Schlosshotels Velden
Im historischen Teil bleibt die Geschichte spürbar.

Ein Upgrade, herzliche Menschen und das Gefühl, willkommen zu sein

Luxus zeigt sich für uns nicht allein in großen Zimmern, glänzenden Fluren oder einer bekannten Adresse. Er zeigt sich vor allem darin, wie Menschen miteinander umgehen.

Wir bekamen ein wunderbares Upgrade und fühlten uns vom ersten Moment an sehr gut aufgehoben. Das Team war freundlich, aufmerksam und angenehm unaufgeregt. Nichts wirkte steif. Das Haus ist groß, aber unser Aufenthalt fühlte sich trotzdem persönlich an.

Auch kulinarisch blieb keine bloße Hotelerinnerung zurück, sondern echter Genuss. Schön angerichtete Teller, Zeit füreinander und dieses herrliche Gefühl, nach einem langen Reisetag einfach angekommen zu sein.

Michaela und Silvio lachen gemeinsam in einem Hotelflur
Ein gemeinsamer, fröhlicher Hotelmoment.
Michaela und Silvio gemeinsam im verspiegelten Hotelaufzug
Ein Abend im Schloss – elegant und ganz wir selbst.
Kunstvoll angerichtete Vorspeise im Schlosshotel Velden
Genuss gehört in Velden zur Reise.
Festlicher Blumenstrauß mit roten Weihnachtskugeln im Hotel
Weihnachten steckt auch in den kleinen Details.

Weihnachten in Velden ist leiser als New York – und gerade deshalb so schön

Kurz zuvor hatten wir Weihnachten in New York erlebt: riesig, weltberühmt, laut und voller einzelner Höhepunkte. Velden fühlt sich anders an. Hier steht nicht die Größe im Mittelpunkt, sondern die Nähe. Lichter spiegeln sich im See, der Ort lässt sich zu Fuß entdecken und die festliche Stimmung liegt nicht nur an einer Sehenswürdigkeit.

Velden nennt sich im Advent „Engelstadt“. An der Promenade, zwischen Marktständen und beleuchteten Plätzen, entsteht eine Atmosphäre, die romantischer und persönlicher wirkt.

New York und Velden gegeneinander auszuspielen wäre falsch. New York ist ein Ereignis. Velden ist ein Gefühl.

Weihnachten in New York: Magisch – aber anders als erwartet →

Leuchtender Schriftzug Velden auf dem Weihnachtsmarkt
Velden im Advent: Licht, Nähe und Weihnachtsstimmung.

Historisches Schloss und moderner Rückzugsort

Besonders schön fanden wir, dass der alte und der neue Teil keine Konkurrenten sind. Das historische Schloss liefert Atmosphäre, Erinnerungen und große Bilder. Der moderne Bereich öffnet den Blick: hinaus auf die Anlage, die Berge und das Licht über dem Wörthersee.

So wurde unser Aufenthalt nicht zur reinen Reise in die Vergangenheit. Natürlich wollten wir Roy Black und die Serie wiederfinden. Aber wir wollten ebenso erleben, was das Schlosshotel heute ist. Beides hat seinen Platz.

Michaela auf einer Terrasse mit Blick auf Schloss und Berge
Schlossanlage, Berge und Winterlicht.
Michaela in bordeauxrotem Kleid in einem Hotelflur
Auch die Wege durch das Hotel wurden zur kleinen Bühne.

Fishers in Velden: ein Stopp für Menschen, die Mode lieben

Wenn wir in Velden sind, gehört für uns auch ein Besuch bei Fishers dazu. Die Boutique ist kein bezahlter Programmpunkt und diese Empfehlung ist keine Werbung. Wir mögen die Auswahl, die besonderen Kleider und vor allem die freundliche, persönliche Art.

Der Familienbetrieb hat seine Wurzeln in Wien und ist seit 1967 mit internationaler Mode verbunden. Für uns ist es einfacher: Wir gehen hinein, entdecken fast immer etwas Besonderes und verlassen den Laden mit guter Laune.

Shopping mit uns bei Fishers in Velden:

https://www.instagram.com/reel/DUD_KGTjO3d/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Manche Träume verlieren ihren Zauber nicht, wenn sie wahr werden

Wir kamen aus Venedig und wollten auf der Rückreise einen besonderen Ort erleben. Wir gingen mit viel mehr: mit der Erinnerung an herzliche Menschen, gutes Essen, funkelnde Weihnachtsabende und an den eigenartigen Moment, wenn eine alte Fernsehkulisse plötzlich ganz real vor einem steht.

Das Schlosshotel Velden war für uns kein Museum einer Serie. Es war ein lebendiges Hotel, in dem Vergangenheit und Gegenwart erstaunlich gut zusammenfinden. Und Velden selbst zeigte uns eine Weihnachtsstimmung, die nicht mit New York konkurrieren muss.

Damals war dieses Schloss ein ferner Traum hinter dem Bildschirm. Heute ist es eine echte Erinnerung, die uns niemand mehr nehmen kann.

Komm mit uns ins Schlosshotel

Im Instagram-Reel aus dem Hotel zeigen wir Dir noch mehr von unserem Aufenthalt.

https://www.instagram.com/reel/DUJP4A0jPdI/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Jetzt interessiert uns Deine Geschichte: Kennst Du „Ein Schloss am Wörthersee“ noch? Welche Erinnerung verbindest Du mit Roy Black – und welcher Ort aus Deiner Kindheit steht bis heute auf Deiner persönlichen Reiseliste?

Schreib es uns unten in die Kommentare. Wir freuen uns auf Deine Erinnerungen, Reiseträume und persönlichen Velden-Momente.

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Deutschsprachige Quellen zum Weiterlesen

Falkensteiner: Offizielle Seite des Schlosshotels Velden

https://www.falkensteiner.com/schlosshotel-velden

Filmtourismus.de: Drehorte von „Ein Schloss am Wörthersee“

https://www.filmtourismus.de/ein-schloss-am-woerthersee/

Wörthersee Tourismus: Advent am Wörthersee

https://www.woerthersee.com/advent/

Kärnten Tourismus: Veldener Advent

https://www.kaernten.at/aktivitaeten/winter/advent-in-kaernten/markt/velden/

5komma5sinne: Fishers by the Sea und Mode in Velden

https://www.5komma5sinne.at/der-perfekte-fruehlingstag-in-kaernten-mit-ski-stadt-und-see/